Ring
frei für Bubi Benno
Mit einem
blauen Auge davongekommen. Damit musste Benno Fürmann rechnen, spielt
er doch in der Bubi Scholz Story die Rolle des jungen Boxers. Die MOPO
traf den Berliner in Hamburg.
Herr Fürmann, was glauben Sie, warum jemand Boxer wird?
Boxen ist eine Klasse Sache. Als Zehnjähriger habe ich "Rocky I" gesehen und danach stundenlang vor dem Spiegel geübt.
Schrecken Sie zerschlagene Nasen nicht ab?
Es geht um ein faires Messen von Kräften. Natürlich können harte Kopfschläge böse folgen haben. Aber man muss sich nur u schützen wissen.
Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?
Ich habe mit vielen Boxern gesprochen und mit Profis trainiert, seine Autobiographie gelesen und mich mit Zeitzeugen unterhalten. Gerade weil es Bubi Scholz wirlkich gibt, musste ich mir ein genaues Bild machen. Ich habe meine körperlichen Grenzen kennengelernt. Nach 15 Stunden Drehen bin ich noch an den Sandsack und habe Boxtechniken geübt.
Haben Sie auch mit Bubi Scholz gesprochen?
Ja, er hat mir Filme und seine Autobiographie gegeben und gesagt, es sei eine große Ehre für ihn.
Wie war das Arbeiten mit Götz George?
Wir hatten getrennte Drehzeiten, weil er den älteren Bubi Scholz spielt.
Boxen Sie auch freiwillig in Ihrer Freizeit?
Nein, ich reise gern. Gerade war ich drei Monate in Equador.
Wie sieht es bei Ihnen zu Hause aus?
In meiner 70-Quadratmeter-Wohnung, in der ich zur Zeit alleine lebe, stehen viele Reisemitbringsel.
Gehen Sie abends auch auf die Piste?
Alles zu seiner Zeit. Die ersten Sonnenstrahlen locken mich immer früh aus dem Bett.
Was ist Ihr nächster Film?
Das Kinoprojekt "Der Eisbär", bei dem Til Schweiger mitspielen wird.
Interview: K. Artus